MY.S³upsk - Stadt in Polen - Stolp

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Rathaus (Denkmäler)



Sein hoher Turm überragt die Stadt als Beweis des Überstehens zweier Weltkriege und des mehrfachen Wandels politischer Systeme. Es ist auch heute noch der Sitz der Stadtverwaltung und Kommunalbehörde.




Im 1898 wurde in ganz Deutschland ein Wettbewerb für einen Entwurf des Rathauses ausgeschrieben. Es haben daran 486 Architekten teilgenommen. Sie hatten 87 Entwürfe vorgelegt. Den ersten Preis haben schließlich Karl Zaar und Rudolf Vahl erhalten.


Karl Zaar- geb.1849 in Köln Er studierte in Berlin an der Bauakademie.
Seine Arbeiten:
- Gymnasien in Berlin und Grünewald
- die Kirche in Heilbronn
- Podium für das Orchester im Berliner Tiergarten




Das Innere

Gemälde:
- von Friedrich Klein-Chewalier (geb. 1862). Seine Gemälde stellen "Fischmarkt in S³upsk (Stolp)" und "Ausschiffung im Hafen Ustka (Stolpmünde)" dar
- von Josef Scheurenberg (geb. 1846) Das eine stellt die Verleihung der Privilegen im Jahre 1310 dar, das andere zeigt die Szene aus der Geschichte der Stadt, als im Jahre 1342 die Bürger ihre Kostbarkeit dem pommerschen Herzog zwecks Loskaufs aus der Macht der Kreuzritter opfern.


Buntglasfenster:
Es wurden von Diden Busch im 1901 Jahr, von Z. Jaworski im 1990 Jahr, von Martin Regielmann im 1901 und Albert Lüthi (geb.1858) geschaffen.

Im April 1899 begann man den Bau des Rathauses. Am 4.Juli 1901 fand schon die feierliche Eröffnung statt. Der Bau kostete schließlich doch 600.000 Mark. Die vorgesehenen Kosten waren somit um das Doppelte gestiegen. Der damalige Bürgermeister hieß Hans Matthes.



Virtuelle Rathausführung